Niki Solarz' Blog

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Posts Tagged ‘Web 2.0’

Jung.modern.web sucht – Wie das Web 2.0 unser Leben verändert

Posted by niki - März 13, 2010

Die Nutzung neuer Medien bzw. moderner Kommunikationstechnologien wird gerade für Jugendliche immer wichtiger – nicht nur im privaten, sondern vor allem im schulischen und später dann im beruflichen Bereich. Leider wird den Themen „Internet“, „soziale Medien“ und „Web 2.0“ sowohl in der Schule als auch in der Öffentlichkeit wenig Aufmerksamkeit geschenkt und wenn doch, wird es – vor allem in der Politik – oft negativ dargestellt (Internetsucht, „Gefahrenpotential“ durch Daten- und Informationspreisgabe, etc.). Außerhalb, also in der Gesellschaft und da vor allem bei Jugendlichen, findet darüber ein breiter, grundsätzlich positiver Diskurs statt. Daher ist es mehr als an der Zeit, vor allem auf politischer Ebne, eine vernünftige Diskussion darüber zu führen.

Am 24.3.2010 findet dazu um 19:00 Uhr im Republik eine Veranstaltung unter dem Titel „Jung.modern.web sucht – Wie das Web 2.0 unser Leben verändert“ statt. Eingeladen sind alle AkteurInnen im Web 2.0 Bereich, also Medien, Politik, Eltern und Jugendliche. Natürlich wird das ganze auch online übertragen unter http://proj.emea.acrobat.com/live/. Wenn ihr also keine Zeit habt, vorbeizukommen, klinkt euch einfach ein und diskutiert mit! Wir freuen uns über jegliche Iputs! Helft uns, Salzburg Web 2.0-fit zu machen!

Fachliche Inputs liefern:

  • Mag. David Röthler, Social Media Experte
  • Dr.in Ursula Maier-Rabler, Assistenzprofessorin am Institut für Kommunikationswissenschaft
  • Dr. Gerhard Rettenegger, Chefredakteur des ORF Landesstudios Salzburg
  • Nadine Lainer, Jugendliche
  • Jochen Höfferer, Jugendexperte
  • und ich 🙂

Die Moderation übernimmt Wolfgang Gallei. Für die musikalischer Auflockerung zwischendurch sorgt MuckEmcy (Freestyle-Rapper). Eingeladen sind alle, die sich für Web 2.0 und Social Media interessieren oder sich in Zukunft interessieren wollen 🙂 Eintritt ist natürlich frei!

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Wünsche an das politische Christkind

Posted by niki - Dezember 17, 2009

Heute in einer Woche ist Weihnachten (juhu!!!). Das heißt, es wird Zeit, eine Wunschliste an das Christkind zu schreiben (so wie jedes Jahr natürlich). Dieses Jahr habe ich beschlossen, mal ans politische Christkind zu schreiben (ist spannender). Also…

Liebes (politisches) Christkind!

Ich habe mir gut überlegt, was ich mir heuer von dir für Salzburg wünsche. Folgendes ist mir wirklich sehr wichtig: Bitte mach, dass…

– gerade für die Jungen geschaut wird, dass genügend, fair bezahlte Arbeitsplätze vorhanden sind. Dass vor allem der Einstieg in den Arbeitsmarkt eröffnet wird. Wir wollen nicht mehr die Generation (gratis) Praktikum sein (oder vielleicht sogar gleich Pröll’s SklavIn!). Dazu braucht es die Verbindung einer vernünftigen Wirtschaftspolitik mit einer solidarischen Sozialpolitik. Junge Menschen brauchen sinnvolle Perspektiven, um an der Gesellschaft teilhaben und sich konstruktiv einbringen zu können.

– weiterhin sparsam und ordentlich gewirtschaftet wird, damit für uns Junge auch noch etwas da ist. Konkret meine ich damit, dass die Staatseinnahmen durch Maßnahmen zu erhöhen sind, die auf die Gleichverteilung von Vermögen abzielen. Die, die viel Vermögen haben, sollen auch ihren entsprechenden Beitrag leisten.

– eine zeitgemäße Bildungspolitik vorangetrieben wird. Einerseits bedeutet das, Kinder und Jugendliche zur Selbstständigkeit, zur Bereitschaft lebenslang zu lernen und zur Kommunikationsfähigkeit zu erziehen. Andererseits müssen wir die Herausforderung annehmen und die Chance erkennen, die neue Technologien, wie PC und Internet, mit sich bringen.

– dieser latente, gesellschaftlich akzeptierte Sexismus endlich ein Ende hat. Das heißt, keine „superlustigen“ Frauenwitze mehr, keine fadenscheinigen Rollenzuschreibungen mehr (das ist so, weil du eine Frau bist), keine eigenartigen Erklärungen für Benachteiligungen mehr (es gibt einfach nicht genügend gute Frauen für Führungspositionen) etc.

– eine ehrliche, unemotionale und seriöse Auseinandersetzung mit dem Thema Integration unter dem Motto „fördern und fordern“ stattfindet: ALLE müssen Schritte aufeinander zumachen. Man muss MigrantInnen faire Chancen geben. Anstatt Angst zu schüren, sollen die Chancen und Potenziale der ZuwandererInnen erkannt werden, die in ihrer Vielfalt liegen. Die Bereitschaft zur Integration zeigt sich durch das Erlernen der Deutschen Sprache und die Einhaltung der demokratischen Grundlagen.

– mit den Ressourcen sparsam umgegangen wird und ein neues Umweltbewusstsein geschaffen wird. Es darf keinen Gegensatz zwischen ökonomischen und ökologischen Bedürfnissen geben. Es ist an der Zeit für ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm. Ohne grünen Fundamentalismus, sondern mit Herz und Hirn. Hierunter fallen auch die „Greenomics“.

– neue Kulturtechniken wie Web 2.0 erkannt werden und dadurch (vor allem) politische Beteiligung gefördert wird. Das bedeutet, mutig und offen Kritik anzunehmen und sich damit auseinander zu setzen.

Sollte ich was vergessen haben, bitte um Ergänzung!

Bilder: http://www.pixelio.de
Bild 1: Stephanie Hofschlaeger
Bild 2: Rike
Bild 3: Joujou

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Bereit für Web 2.0?

Posted by niki - Dezember 7, 2009

Letzten Mittwoch verhandelten wir im Salzburger Landtag einen Antrag zu „Bewusstseinsbildung von Jugendlichen und Kindern bei der Nutzung von Web 2.0″ – also alles, was mit Sozialen Netzen im Internet zu tun hat (übrigens der erste Antrag zu diesem Thema!). Der Antrag wurde einstimmig von allen vier Parteien angenommen. Hier ein paar Gedanken/Inputs dazu:

Warum ist das Thema so wichtig?

Weil es da ist. Weil es die Realität ist. Weil wir in diesem Bereich gerade einen extremen Kulturwandel erleben. Weil es aber leider – vor allem seitens der Politik – noch zu wenig Aufmerksamkeit erfährt oder generell negiert wird! Und seien wir ehrlich: Weil sich viele Erwachsene auch einfach nicht auskennen. Aber trotzdem ist es wichtig. Die Zahlen sprechen für sich: Laut der jüngsten Studie von GfK Austria nutzen fast 70 % der Internet-User zumindest ein Soziales Network wie facebook oder studiVz. Bei den 14- bis 19-jährigen sind es praktisch alle. In Österreich sind derzeit 1,2 Millionen Leute in Facebook registriert, weltweit sind es 350 Millionen. Anders gesagt: Wäre facebook ein Land, wäre es das 4. Größte der Welt nach China, Indien und USA (dazu gibt auch ein geniales youtube-video)!

Was heißt das jetzt konkret für die Politik?

Die Antwort lässt sich auf mehrere Ebenen herunter brechen:

– In erster Linie ist es wichtig, dass die Politik (bzw. die PolitikerInnen) das Thema Web 2.0 erkennen. Erkennen, dass es das gibt. Erkennen, dass wir vor allem Jugendliche auf den „alten“ Kommunikationsebenen nicht mehr erreichen. Das heißt im Konkreten: Diese Entwicklung nicht negieren, nicht nur das Negative darin sehen, sondern sich ehrlich darauf einlassen, die Herausforderung annehmen und die Chancen wahrnehmen.

Zweitens das Thema aufgreifen, sich damit auseinandersetzen und vor allem den Kindern und Jugendlichen das nötige „Handwerkszeug“ zur Verfügung stellen. Das beinhaltet die „Software“ (also die Aneignung von Medienkompetenz), aber auch die „Hardware“ (den „barrierefreien“ Zugang zu einem PC sowie den „barrierefreien“ Zugang zum Netz).

Drittens muss Sensibilisierungsarbeit geleistet werden. Kinder und Jugendliche muss ein sicherer und verantwortungsbewusster, selbstbestimmter Umgang mit den neuen Medien vermittelt werden. Das betrifft aber nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Eltern und die LehrerInnen. Nur wer versteht, in welcher Lebens- und Medienwelt die Kinder leben, kann auch bei den Gefahren und Risiken glaubwürdig mitreden! Das heißt, dass nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen im Web 2.0-Bereich „medienfit“ gemacht werden müssen.

Also, bereit für Web 2.0?

Bilder: http://www.pixelio.de
Bild 1: Dieter Schütz
Bild 2: Rike
Bild 3: Harald Wanetschka

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Gedanken zum Thema „Bildung“ im 21. Jahrhunderts

Posted by niki - November 29, 2009

Was bedeutet „Bildung“ aus Sicht des 21. Jahrhunderts eigentlich? Der Bildungsbegriff hat sich in den letzten – sagen wir 15 Jahren – extrem gewandelt, er ist viel weiter geworden. Bildung heißt nicht nur, unterrichtet zu werden. Bildung bedeutet auch, sich selbstständig informieren und bilden zu können. Und das nicht mehr nur noch aus Büchern und Zeitschriften. Eine der wichtigsten Informations- und Bildungsquelle für uns junge Menschen ist das Internet. Täglich surfen, chatten, mailen, bloggen oder skypen wir übers Netz. In unserem Alltag ist diese Kultur ganz selbstverständlich integriert. Wir sind damit vertraut und leben mit und in ihr. Der „barrierefreie“ Zugang zu den neuen Technologien wie Computer und Internet ist eine große Herausforderung, der sich auch die Politik stellen muss. Durch die Ermöglichung der Nutzung dieser modernen Kommunikationsmittel wird der moderne Wissenszugang von Kindern und Jugendlichen sichergestellt. Und das am besten so bald als möglich! Es ist hier wie beim Führerschein: Wer es nicht sofort lernt, lernt es später wahrscheinlich gar nicht mehr.

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