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Was sich Salzburgs Jugend vom politischen Christkind wünscht

Posted by niki - Dezember 17, 2010

Was sich Salzburgs Jugend vom politischen Christkind wünscht

Am Dienstag, den 7.12.2010 war unser i-Team das erste Mal im Einsatz: Pünktlich vor Weihnachten schwirrten wir (Hermann, Doris, Dominik, Gernot und ich) am Christkindlmarkt in der Stadt Salzburg aus und befragten die Jugendlichen, was sie sich denn vom „politischen Christkind“ wünschen. Ausgerüstet mit 200 Wunschzetteln, einem Fotoapparat und einer Filmkamera, (das Ganze sollte schließlich auch in Bild und Ton festgehalten werden) starteten wir los. Alleine die Vorbereitungen machten viel Spaß!

Und hier ist das Video:

Die Auswertung der Wunschzettel war spannend und die Antworten der Jugendlichen vielfältig. Das Top-Thema war schon nach dem Lesen der ersten Wunschzettel klar: Salzburgs Jugend liegt ihre Bildung am meisten am Herzen.

Hier noch einige Auszüge der Wünsche:

– mehr Budget für die Bildung der Jugend (Unis), bessere Stipendien für Studierende, Aufnahmeprüfung für Deutsche an den Unis, Familienbeihilfe bis 26

– besseres Verkehrskonzept: weniger Stau, günstigere Öffis, Öffis rund um die Uhr

– konstruktives Miteinander und keinen Streit zw. den Parteien, weniger Bürokratie, mehr Volksnähe

– stärkere Beteiligung für die Jugend

– coolere Fortgehmöglichkeiten

– nachhaltige Verkehrs- und Wirtschaftspolitik

– Förderung junger, lokaler MusikerInnen und KünstlerInnen

– Zeit (!)

 

Neben der Grundidee, die Wünsche und Bedürfnisse der Salzburger Jugendlichen sichtbar zu machen und Ihnen auch zuzuhören, ihren Anliegen Aufmerksamkeit zu schenken, wurde eines klar: Salzburgs Jugend ist alles andere als unpolitisch oder uninteressiert. Ganz im Gegenteil, sie sind gut informiert, (und) brennen darauf, ihre Meinung kundzutun und haben ein hohes Maß an Problembewusstsein und den Willen zur Veränderung !

Weitere Fotos findet ihr auch unter http://www.facebook.com/niki.solarz

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Wünsche an das politische Christkind

Posted by niki - Dezember 17, 2009

Heute in einer Woche ist Weihnachten (juhu!!!). Das heißt, es wird Zeit, eine Wunschliste an das Christkind zu schreiben (so wie jedes Jahr natürlich). Dieses Jahr habe ich beschlossen, mal ans politische Christkind zu schreiben (ist spannender). Also…

Liebes (politisches) Christkind!

Ich habe mir gut überlegt, was ich mir heuer von dir für Salzburg wünsche. Folgendes ist mir wirklich sehr wichtig: Bitte mach, dass…

– gerade für die Jungen geschaut wird, dass genügend, fair bezahlte Arbeitsplätze vorhanden sind. Dass vor allem der Einstieg in den Arbeitsmarkt eröffnet wird. Wir wollen nicht mehr die Generation (gratis) Praktikum sein (oder vielleicht sogar gleich Pröll’s SklavIn!). Dazu braucht es die Verbindung einer vernünftigen Wirtschaftspolitik mit einer solidarischen Sozialpolitik. Junge Menschen brauchen sinnvolle Perspektiven, um an der Gesellschaft teilhaben und sich konstruktiv einbringen zu können.

– weiterhin sparsam und ordentlich gewirtschaftet wird, damit für uns Junge auch noch etwas da ist. Konkret meine ich damit, dass die Staatseinnahmen durch Maßnahmen zu erhöhen sind, die auf die Gleichverteilung von Vermögen abzielen. Die, die viel Vermögen haben, sollen auch ihren entsprechenden Beitrag leisten.

– eine zeitgemäße Bildungspolitik vorangetrieben wird. Einerseits bedeutet das, Kinder und Jugendliche zur Selbstständigkeit, zur Bereitschaft lebenslang zu lernen und zur Kommunikationsfähigkeit zu erziehen. Andererseits müssen wir die Herausforderung annehmen und die Chance erkennen, die neue Technologien, wie PC und Internet, mit sich bringen.

– dieser latente, gesellschaftlich akzeptierte Sexismus endlich ein Ende hat. Das heißt, keine „superlustigen“ Frauenwitze mehr, keine fadenscheinigen Rollenzuschreibungen mehr (das ist so, weil du eine Frau bist), keine eigenartigen Erklärungen für Benachteiligungen mehr (es gibt einfach nicht genügend gute Frauen für Führungspositionen) etc.

– eine ehrliche, unemotionale und seriöse Auseinandersetzung mit dem Thema Integration unter dem Motto „fördern und fordern“ stattfindet: ALLE müssen Schritte aufeinander zumachen. Man muss MigrantInnen faire Chancen geben. Anstatt Angst zu schüren, sollen die Chancen und Potenziale der ZuwandererInnen erkannt werden, die in ihrer Vielfalt liegen. Die Bereitschaft zur Integration zeigt sich durch das Erlernen der Deutschen Sprache und die Einhaltung der demokratischen Grundlagen.

– mit den Ressourcen sparsam umgegangen wird und ein neues Umweltbewusstsein geschaffen wird. Es darf keinen Gegensatz zwischen ökonomischen und ökologischen Bedürfnissen geben. Es ist an der Zeit für ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm. Ohne grünen Fundamentalismus, sondern mit Herz und Hirn. Hierunter fallen auch die „Greenomics“.

– neue Kulturtechniken wie Web 2.0 erkannt werden und dadurch (vor allem) politische Beteiligung gefördert wird. Das bedeutet, mutig und offen Kritik anzunehmen und sich damit auseinander zu setzen.

Sollte ich was vergessen haben, bitte um Ergänzung!

Bilder: http://www.pixelio.de
Bild 1: Stephanie Hofschlaeger
Bild 2: Rike
Bild 3: Joujou

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